Duque ist ein Cruzado-Wallach geboren am

13.Juni 2012 und seit August 2019 nun mein nächstes Projekt. 

Von Hello-Horses kam er als feuriger Fuego zu mir, laut Pass heißt er aber Duque.

Nun also als Duque beginnt er hier den Weg seines neuen Lebensabschnittes. Er ist stets nervös. Beim Reiten piaffiert und passagiert er vor lauter Anspannung fast dauerhaft, Schritt gehen ist fast nicht möglich. Auch im Trab und Galopp setzt er den Hintern deutlich unter und vorne fliegen die Beine. Leider fühlt sich das so durcheinander an, dass hiermit auch eher weniger anzufangen ist. 

Durch sein voriges Leben in Spanien, wo er als Hengst sicherlich auf der ein oder anderen Feria mit gelaufen ist, bleibt es aber ein sehr imposantes Bild. 

Außerdem ist auch das Einfangen in der Herde ein Problem. Durch permanentes Üben und mehrmaliges Halftern am Tag ist dies zum Glück schon bald besser geworden, aber eine Grundskepsis bleibt bestehen. Doch die tägliche Arbeit, der Beginn der 7-Spiele und auch die ersten Spaziergänge schaffen immer mehr Vertrauen. Um ihm außerdem mehr Sicherheit zu geben, arbeite ich mit ihm und Aron gleichzeitig, er orientiert sich so immer ein Stück an Aron und verliert seine Skepsis vor mir. Mit der Zeit ist mir aber auch aufgefallen, dass kleinere Menschen und vor allem Frauen und Mädchen weniger Angst in ihm auslösen.

Mittlerweile begleitet Duque uns als Handpferd auch im Gelände, hier ist sein nervöser Gang, ebenso wie in der Bodenarbeit nicht zu sehen. Er hat außerdem keinerlei Angst, egal was uns begegnet, oder ihn neu konfrontiert. So ist er doch sehr mutig und angstfrei in seiner skeptischen und respektvollen Hülle. Je mehr ich mit ihm mache, desto interessanter wird Duque auch für mich. 

Mit der Zeit habe ich angefangen ihn auch wieder mehr zu reiten. Hierbei habe ich am Knotenhalfter ohne Sattel angefangen und er war viel entspannter, als ich ihn kennen gelernt habe. Sobald aber ein Sattel oder gar eine Trense ins Spiel kommt, verfällt er oft in die alte Muster. Momentan sind wir so weit, dass er auch mit Sattel und Trense gut Schritt geht und auch schon einen relativ guten Trab zeigt. Dies klappt sowohl im Gelände als auch auf dem Reitplatz, wobei wir beide das Gelände bevorzugen.

Am Knotenhalfter und nur mit Pad bauen wir nun den Galopp im Gelände mit ins Training ein. Mein Ziel ist es, dass er sich sortiert und einen gleichmäßig sauberen Galopp mit ein bisschen vorwärts bevorzugt, und nicht wieder zu hampeln beginnt und die Energie in einen "Kaninchen Galopp" umschlägt. 

Ich bleibe guter Dinge und bin sehr gespannt wie er sich noch macht.